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Die Andachtsecke
An der vielbefahrenen Postkreuzung in Waldkirch gelegen, war es Wunsch der Kirchengemeinde, sich zur Stadt hin zu öffnen. Dazu sollte in der Kirche eine besondere Ecke zur Andacht und Einkehr geschaffen werden. Es gibt hier die Möglichkeit eine Kerze zu entzünden, und Bitten an Gott in ein Fürbittbuch einzutragen.
Aus der Kanzel von 1936 wurde der Fuß in eine Lichtinstallation umgearbeitet, die Assoziationen an den „brennenden Dornbusch“ weckt. In diesem ist Mose Gott begegnet, und hat Gottes direkte Anrede erfahren. In diesem Sinn soll das Licht, das aus dem Baum strahlt, uns an Gottes Gegenwart in unserem Leben erinnern.
Die geschnitzte Kanzel war für viele Gemeindeglieder ein wichtiges Element der Identität mit „ihrer“ Kirche. Sie hat den Kirchenraum von 1934 bis 1974 ganz wesentlich geprägt, war dann aber in das Elztalmuseum gekommen. 1997 wurde sie aus dem Depot des Museums wieder in die Kirche geholt und aufgearbeitet, wobei sie aber ihre Funktion nicht mehr zurückerhalten konnte. Die geschnitzten Kanzelfelder sind zwar nur von geringer geistlicher Tragweite, der Kanzelfuß weckt als „brennender Dornbusch“ (2. Mose 3, 1-14) oder auch als Lebensbaum (1. Mose 2, 9; Ps 1) viele biblische Assoziationen. Daher fiel die Entscheidung zugunsten eines kreativen Umganges mit diesem Teil der Geschichte der Gemeinde. Der Waldkircher Bildhauer Bernd Haar hat die Umgestaltung im Rahmen der Innenrenovierung 2021 durchgeführt.
Ergänzt wird das Ensemble mit drei Hockern, die die Formsprache der Prinzipalstücke (Altar, Kanzel und Taufbecken) aufnehmen.

