
Am 29.06. mussten wir unsere Kollnauer Kirche entwidmen. Zahlreiche Menschen waren trotz Mittagshitze gekommen, um diesen letzten Gang gemeinsam zu gehen. Bei allem Schmerz war es ein würdiger und guter Abschied.
In der vorangegangenen Woche hatten sich einige Freiwillige gefunden, sodass die Kirche zu einem ruhigen Abschied täglich geöffnet sein konnte. Beim Abschlusskonzert am Vorabend war noch einmal jeder Platz besetzt, um zu Carsten Klomps virtuosen Orgelklängen und Geschichten in eine andere Welt zu träumen und auch am eigentlichen Entwidmungs-Gottesdienst erklang durch ihn die Orgel, teils begleitet von Rudolf Mahni an der Trompete. Unter dem Kirchenvolk waren Gäste von nah und fern, Vertreter*innen unserer Partner-Gemeinden im Zweitälerland und unsere katholischen Brüder aus Kollnau.
Bereits beim Einzug des hiesigen KGRs und insgesamt sieben „Talarträgern“ zu Charles-Marie Widors Toccata der Symphonie für Orgel in f-Moll wurde jedem die Besonderheit dieses Gottesdienstes bewusst. Neben Prälat Dr. Marc Witzenbacher und Dekan Rüdiger Schulze, den Pfarrpersonen Lisa Kern, Sarah Klause und Leon Hanser waren auch die ehemaligen Pfarrerinnen Wibke Klomp und Therese Wagner gekommen, um Abschied zu nehmen.
Die eigentliche Entwidmung der liturgischen Gegenstände – der Osterkerze, der Taufschale, dem Kreuz, der Bibel, dem Abendmahlsgeschirr sowie einer symbolischen Orgelpfeife – fand nach einem Abendmahl statt, das von Gitarren- und Flötenklängen des Ehepaares Werner und Bettina Fischer begleitet worden war. Auch die Elztalkantorei sang zum Abschied: Unter Tränen und singend zog die Gemeinde hinter den liturgischen Gegenständen aus dem nun profanen Raum aus.
Es bleibt der Trost, dass wir auch weiterhin „von guten Mächten wunderbar geborgen“ sind und getrost erwarten dürfen, „was kommen mag“, denn Gott verlässt uns nicht. ER hat den Weg der Paul-Gerhard-Gemeinde vor dem Bau unserer Zelt-Kirche begleitet, war mitten unter uns, wenn wir darin sangen, beteten, weinten, lachten, Hochzeit, Taufe oder Konfirmation feierten, und ER wird auch weiterhin seine schützende Hand über uns halten.
In dieser festen Hoffnung versammelte sich die Gemeinde direkt nach dem Auszug noch einmal auf der Wiese hinter der Kirche. Mit dem letzten Lied „Herr wohin sonst sollten wir gehen? Wo auf der Welt fänden wir Glück […] – du führst uns zum Leben zurück“ beginnt nun ein neues Kapitel in unserer Gemeindegeschichte – und egal, wohin der Weg uns in den nächsten Jahren führen wird, dürfen wir uns einer Sache gewiss sein: GOTT ist bei uns und vergisst uns nicht, ER gibt uns Kraft und kennt den Weg! Daran GLAUBEN wir.
In der vorangegangenen Woche hatten sich einige Freiwillige gefunden, sodass die Kirche zu einem ruhigen Abschied täglich geöffnet sein konnte. Beim Abschlusskonzert am Vorabend war noch einmal jeder Platz besetzt, um zu Carsten Klomps virtuosen Orgelklängen und Geschichten in eine andere Welt zu träumen und auch am eigentlichen Entwidmungs-Gottesdienst erklang durch ihn die Orgel, teils begleitet von Rudolf Mahni an der Trompete. Unter dem Kirchenvolk waren Gäste von nah und fern, Vertreter*innen unserer Partner-Gemeinden im Zweitälerland und unsere katholischen Brüder aus Kollnau.
Bereits beim Einzug des hiesigen KGRs und insgesamt sieben „Talarträgern“ zu Charles-Marie Widors Toccata der Symphonie für Orgel in f-Moll wurde jedem die Besonderheit dieses Gottesdienstes bewusst. Neben Prälat Dr. Marc Witzenbacher und Dekan Rüdiger Schulze, den Pfarrpersonen Lisa Kern, Sarah Klause und Leon Hanser waren auch die ehemaligen Pfarrerinnen Wibke Klomp und Therese Wagner gekommen, um Abschied zu nehmen.
Die eigentliche Entwidmung der liturgischen Gegenstände – der Osterkerze, der Taufschale, dem Kreuz, der Bibel, dem Abendmahlsgeschirr sowie einer symbolischen Orgelpfeife – fand nach einem Abendmahl statt, das von Gitarren- und Flötenklängen des Ehepaares Werner und Bettina Fischer begleitet worden war. Auch die Elztalkantorei sang zum Abschied: Unter Tränen und singend zog die Gemeinde hinter den liturgischen Gegenständen aus dem nun profanen Raum aus.
Es bleibt der Trost, dass wir auch weiterhin „von guten Mächten wunderbar geborgen“ sind und getrost erwarten dürfen, „was kommen mag“, denn Gott verlässt uns nicht. ER hat den Weg der Paul-Gerhard-Gemeinde vor dem Bau unserer Zelt-Kirche begleitet, war mitten unter uns, wenn wir darin sangen, beteten, weinten, lachten, Hochzeit, Taufe oder Konfirmation feierten, und ER wird auch weiterhin seine schützende Hand über uns halten.
In dieser festen Hoffnung versammelte sich die Gemeinde direkt nach dem Auszug noch einmal auf der Wiese hinter der Kirche. Mit dem letzten Lied „Herr wohin sonst sollten wir gehen? Wo auf der Welt fänden wir Glück […] – du führst uns zum Leben zurück“ beginnt nun ein neues Kapitel in unserer Gemeindegeschichte – und egal, wohin der Weg uns in den nächsten Jahren führen wird, dürfen wir uns einer Sache gewiss sein: GOTT ist bei uns und vergisst uns nicht, ER gibt uns Kraft und kennt den Weg! Daran GLAUBEN wir.
Katharina Schrimpf, KGR Kollnau



